5 Strategien für ein zuckerreduziertes Leben

Autor: Datum: 27.November 2017

Die Lust auf Süßes übermannt uns im Alltag oft in den verschiedensten Situationen: abends vor dem Fernseher, im Nachmittagstief, bei Langeweile oder morgens, nachdem wir bereits einige Stunden auf den Beinen waren, aber noch keine Zeit für ein ausgewogenes Frühstück hatten. Sie wissen noch nicht wie Sie diese Stolperfallen unbeschadet überstehen sollen? Keine Sorge, wir vom Precon Team kennen diese Probleme ebenfalls und haben 5 Strategien für Sie zusammengestellt, die Ihnen den Start in ein zuckerreduziertes Leben erleichtern.

1) Setzen Sie sich Ziele, die zu Ihnen passen

Sie sind der disziplinierte Persönlichkeitstyp „Ganz oder gar nicht“? Herzlichen Glückwunsch, dann kommen Sie wahrscheinlich am besten mit einem klaren Schnitt klar und können Süßigkeiten komplett aus Ihrem Leben verbannen. Wenn Sie sich nach ein paar schwierigen ersten Tagen überwunden haben, wird das zuckerfreie Leben schnell zur Gewohnheit.

Falls Sie schon immer eine Naschkatze waren und Verzicht bei Ihnen nach einer Weile eher zum Gegenteil – haltlosem Heißhunger – führt, ist diese Strategie wohl eher nichts für Sie. Setzen Sie sich in diesem Fall lieber kleine Ziele und reduzieren Sie den Zucker im Alltag Schritt für Schritt. Wenn Sie es schaffen Ihren Zuckerkonsum zu begrenzen und zum Beispiel auf eine Kleinigkeit wie eine Handvoll Gummibärchen pro Tag zu reduzieren, (am besten als Dessert nach der Mahlzeit, statt zwischendurch) belohnen Sie sich mit etwas Schönem wie einer Massage oder einem neuen Kleidungsstück.

2) Bereiten Sie sich auf den Süß-Heißhunger vor

Gerade in den ersten Tagen fällt der Verzicht auf Zucker besonders schwer, ein Rückfall ist oft vorprogrammiert. Sorgen Sie direkt vor und achten Sie darauf, dass Sie gar keine Zuckerbomben im Haus haben. Wenn Sie dann die Lust auf Süßes packt, greifen Sie auf gesündere Alternativen zurück – süße Beeren, Nüsse, Wassereis, fruchtiges Sorbet oder eine Handvoll Lakritz können Heißhunger sehr gut stillen. Falls Sie eher der Chips-Fan sind, könnten Reiswaffeln, Salzstangen oder Gemüse-Sticks eine Alternative sein.

Einkaufstipp:

Gehen Sie nicht hungrig einkaufen, sondern essen Sie vorher etwas Gesundes: Eine Studie zeigte, dass der Verzehr eines Apfels vor der Einkaufstour dafür sorgt, dass 25 % mehr Obst und Gemüse im Wagen landen.

3) Regelmäßig essen

Wenn wir zu lange nichts essen, fällt unser Blutzuckerspiegel in den Keller. Die Folge: Heißhunger auf Süßigkeiten. Besser: über den Tag verteilt alle 4-6 Stunden eine Mahlzeit zu sich nehmen, um das große Abfallen des Blutzuckers und damit verbundene Sünden zu verhindern.

4) Seien Sie sich darüber bewusst, wann Sie gehäuft zu Süßigkeiten greifen

Manch einer greift bei Langeweile zu, andere eher bei Stress. Machen Sie sich bewusst, in welchen Situationen Sie Lust zu naschen haben und notieren Sie sich drei Alternativen, die Ihnen auch helfen könnten. Bei Stress sind Sport treiben, sich mit Freunden verabreden oder Entspannungsübungen viel besser als sich mit Ungesundem vollzustopfen.

5) Wenn Sie doch etwas Süßes essen – genießen Sie es bewusst

Packen Sie die Portion, die Sie essen wollen, am besten direkt in eine Schüssel und räumen Sie die Packung wieder weg. Falls Ihnen das Schwierigkeiten bereitet und Sie doch immer wieder aufstehen und sich einen Nachschlag holen, kaufen Sie die Versuchungen direkt in kleineren Portionen – ja, auch wenn das Preis-Leistungs-Verhältnis in Megapackungen besser ist – Ihr zukünftiges, schlankes Ich wird es Ihnen danken.

Wussten Sie schon?

Wenn Sie es schaffen, etwa zwei Wochen auf zugesetzten Zucker zu verzichten, werden Sie überrascht sein, wie süß natürliche Lebensmittel plötzlich schmecken. Den natürlichen Zucker in Früchten nehmen wir viel intensiver wahr bei Verzicht auf industrielle Zuckerbomben – diese schmecken auf einmal viel zu süß.

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